Und die Frage ist: Wer sitzt morgen noch am Steuer?
Am 3. Juni diskutierten rund 170 Vertreter:innen aus Wirtschaft, Politik und Forschung am EcoOst St.Gallen Symposium in der Lokremise St.Gallen eine unbequeme Wahrheit: Die Schweiz liegt bei der Geburtenrate mit 1,29 Kindern deutlich unter der Reproduktionsgrenze, 2025 lebten erstmals mehr über 65-Jährige als unter 20-Jährige im Land und der Fachkräftemangel ist längst keine Zukunftsprognose mehr.
Mittendrin auf dem Podium: Angela Meier, Geschäftsführerin von Outvision, gemeinsam mit Judith Scherzinger (Bauwerk Group) und Urs Ryffel (HUBER+SUHNER). Ihr Standpunkt: Wer den demografischen Wandel meistern will, stellt nicht zuerst die Frage nach Zuwanderung oder Rentenalter, sondern danach, ob die richtigen Menschen auf den richtigen Schlüsselpositionen sitzen. Und ob wir das wirklich wissen, oder nur sehr motiviert hoffen.
Denn wenn Talente knapper werden, wird Treffsicherheit zum Wettbewerbsvorteil. Bauchgefühl war noch nie eine Strategie. Heute ist es ein Risiko.
Die vollständigen Berichte zum Symposium lesen Sie hier:
Wenn Demografie zur Standortfrage wird – leaderdigital.ch
Mehr Kinder braucht das Land – Debatte über Alterung und Zuwanderung, Arbeit und Sozialwerke


